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Pflegeversicherung

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Info Pflegegrade

Pflegestärkungsgesetz

Mit Inkrafttreten des Zweiten Pflegestärkungsgesetzes wurden die Weichen für einen grundlegend neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff gestellt, der ab dem
1. Januar 2017 gilt.
fünf neue Pflegegrade werden die bisherigen drei Pflegestufen ersetzen. Künftig erhalten alle Pflegebedürftigen gleichberechtigten Zugang zu den Leistungen der Pflegeversicherung, unabhängig davon, ob sie von körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigungen betroffen sind.
Selbstverständlich stehen jedem seit Anfang des Jahres die Pflegeleistungen wie gewohnt zur Verfügung, .
Die Überleitung der Pflegestufe in den neuen Pflegegrad erfolgt auf Grundlagen der gesetzlichen Überleitungsregelung ganz automatisch, ohne das jemand etwas anderes tun muss.

Maßgeblich für das Vorliegen von Pflegebedürftigkeit ist jetzt, wie stark ein Mensch in seiner Selbstständigkeit oder seinen Fähigkeiten beeinträchtigt ist und ob er deshalb Hilfe anderer bedarf. Die Einstufung wird weiterhin in Form einer persönlichen Begutachtung durch den Medizinischen Dienst ermittelt.

Die nachstehenden Tabellen, zeigen, mit welcher Pflegestufe man nun welchen Pflegegrad bekommt und wieviel Geld einem bei den Pflegegraden zur Verfügung steht.

Zusätzlich wurde das Betreuungsgeld von 104 € auf 125 € hochgesetzt. Diesen Betrag kann man über seinen Pflegedienst für Betreuungs- oder Hauswirtschaftsstunden abrufen.
Pflegegeld
Pflegegeld ist eine Leistung, die in Anspruch genommen werden kann, wenn Angehörige die Pflege leisten. (Es besteht auch die Möglichkeit, das Pflegegeld mit den Pflegesachleistungen (siehe unten) zu kombinieren.)

001Pflegegrad-PflegegeldWeb

Pflegesachleistungen
Pflegesachleistungen sind jene Leistungen, die für den Einsatz der ambulanten Pflege zur Verfügung gestellt werden. (Es besteht die Möglichkeit, die Pflegesachleistungen mit dem Pflegegeld (siehe oben) zu kombinieren).

002PflegegradSachleistungenWeb

Pflegehilfsmittel
Pflegehilfsmittel sind Geräte (z.B. Pflegebetten, Badewannen-Lifter, etc.) oder Sachmittel (Inkontinenzmaterial, usw.), die für die pflegerische Versorgung zuhause nötig sind, bzw. diese erleichtern oder die selbstständige Lebensführung der pflegebedürftigen Person ermöglichen.

003PflegehilfsmittelWeb

Verhinderungspflege
– Die Verhinderungspflege kann für bis zu 6 Wochen pro Kalenderjahr in Anspruch genommen werden.
– Bis zu 50 % des Leistungsbetrages für die Kurzzeitpflege (siehe unten), also bis zu 806 Euro, können zusätzlich für die Verhinderungspflege genutzt werden.

004VerhinderungspflegeWeb

Kurzzeitpflege
Gelegentlich sind pflegebedürftige Menschen, die eigentlich zuhause gepflegt werden, vorübergehend auf die Versorgung in einer stationären Einrichtung angewiesen (z.B. nach einem Krankenhausaufenthalt). In diesen Fällen greift die Kurzzeitpflege für bis zu acht Wochen, die in entsprechenden (voll-) stationären Einrichtungen angeboten wird.

005KurzzeitpflegeWeb

Zusätzlich zu den hier aufgeführten Leistungsbeträgen gilt, dass die pro Kalenderjahr noch nicht verbrauchten Leistungsbeträge für die Verhinderungspflege (siehe oben) auch für die Kurzzeitpflege genutzt werden können.

Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes

006WohnumfeldWeb

Zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen

Niedrigschwellige Entlastungsleistungen
Personen, die ihren Anspruch auf ambulante Sachleistungen nicht voll ausschöpfen, können den nicht dafür genutzten Betrag (maximal aber 40 % des hierfür vorgesehenen Leistungsbetrages) für niedrigschwellige Betreuungs- und Entlastungsangebote verwenden.

Yasmin2016-03Web
Ihr Ansprechpartner:

Yasemin Demir
Pflegedienstleitung
APO CARE e.V.
An der Barbaraklinik 1
59073 Hamm
Tel.: 0 23 81 – 30 80 80
Fax: 0 23 81 – 30 80 00
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